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Muttertag: Für viele ein schöner Tag – für manche ein schwerer

Geschrieben von Gott sei Dank Redaktion | 2026

Blumen, Nachrichten, ein gemeinsames Essen

Der Muttertag ist für viele ein Anlass zur Freude. Für manche Mütter ist er allerdings ein Tag, der gemischte Gefühle auslöst. Denn Muttersein ist nicht für alle gleich – und nicht immer leicht.

Es gibt Frauen, die ihren Alltag mit Kindern unter besonders schwierigen Bedingungen meistern: finanzielle Sorgen, unsichere Wohnsituationen, gesundheitliche Belastungen oder familiäre Krisen. Vor allem Alleinerziehende tragen oft eine große Verantwortung allein. Zeit zum Durchatmen bleibt kaum. Vieles davon bleibt nach außen unsichtbar.

Und trotzdem: Diese Mütter geben nicht auf. Sie organisieren, trösten, planen, halten durch – jeden Tag.

Wenn Unterstützung den Unterschied macht

Genau hier setzt die Erzdiözese Wien mit der St.Elisabeth-Stiftung an.
Seit mehr als 15 Jahren begleitet sie Schwangere, Mütter und Kinder in herausfordernden Lebenssituationen – unkompliziert, vertraulich und auf Augenhöhe.

Was dabei zählt, ist nicht ein schneller Rat, sondern zuerst einmal zuhören. Je nach Situation unterstützt die Stiftung mit:

    • persönlicher Beratung,
    • sicherem Wohnraum,
    • psychotherapeutischer Begleitung,
    • Hilfe bei der Arbeitssuche.

Ziel ist es, gemeinsam Perspektiven zu entwickeln – damit Mütter wieder festen Boden unter den Füßen spüren und ihren eigenen Weg gehen können.

Foto: ©  St. Elisabeth Stiftung/ Maximilian Lottmann

Muttersein hat viele Gesichter

Zum Muttertag möchten wir deshalb jene Mütter sichtbar machen, die im Alltag oft übersehen werden. Frauen, für die dieser Tag kein Anlass zum Feiern ist, sondern eher ein stilles Hoffen darauf, dass es leichter wird.

Kirche zeigt sich hier ganz konkret im Leben: dort, wo jemand sagt: 

„Du bist nicht allein. Und wir hören dir zu.“

 

 

Foto Header: © St. Elisabeth-Stiftung/Maximilian Lottmann