Muttertag ist nicht für alle gleich
Der Muttertag ist für viele ein Tag der Freude: Blumen, gemeinsame Zeit, Dankesworte. Für manche Mütter ist er jedoch auch ein Tag, der nachdenklich macht. Denn Muttersein sieht nicht für alle gleich aus.
Viele Frauen tragen die Verantwortung für ihre Kinder unter sehr herausfordernden Bedingungen. Finanzielle Sorgen, unsichere Wohnverhältnisse, gesundheitliche Belastungen oder familiäre Krisen prägen ihren Alltag. Besonders Alleinerzieherinnen stehen vor der Aufgabe, emotionale und finanzielle Lasten allein zu tragen. Zeit für sich selbst, für Erholung oder Zukunftspläne bleibt kaum – auch wenn diese Realität für Außenstehende oft unsichtbar bleibt. Und doch geben diese Mütter nicht auf. Sie bleiben stark – für ihre Kinder. Für die Hoffnung, ihnen eine bessere Zukunft ermöglichen zu können.
Doch damit diese Zukunft Wirklichkeit werden kann, braucht es konkrete Unterstützung. Es braucht einen Ort, der Sicherheit und neuen Halt gibt, damit alles andere wachsen kann. Einen solchen Ort bietet die St. Elisabeth-Stiftung.

Foto: © St. Elisabeth Stiftung/ Maximilian Lottmann
Seit über 15 Jahren begleiten wir Schwangere, Mütter und Kinder in schwierigen Lebenslagen. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem eines: zuhören. Die Stiftung unterstützt mit umfassender Beratung, persönlicher Begleitung, sicherem Wohnraum sowie mit psychotherapeutischer Hilfe und Unterstützung bei der Arbeitssuche. Unser Ziel ist es, gemeinsam Zukunftsperspektiven zu entwickeln, neue Hoffnung zu geben und Mütter in ihrer Selbstständigkeit und Würde zu stärken.
Muttersein ist vielfältig. Deshalb möchten wir zum Muttertag besonders auf jene Mütter aufmerksam machen, deren Alltag von Sorgen geprägt ist – weil finanzielle Mittel fehlen, sie keine sichere Bleibe haben oder das Leben gerade besonders schwer ist.
Wenn dieser Muttertag auch für sie ein Tag der Zuversicht werden soll, braucht es Menschen, die hinschauen und mittragen. Durch diese Unterstützung können wir Müttern und ihren Kindern neue Perspektiven und ein hoffnungsvolles Leben ermöglichen.
Wir möchten unseren Mamas sagen:
Du bist nicht allein. Und ja – Mama, du schaffst das!
Foto Header: © St. Elisabeth Stiftung/Maximilian Lottmann

