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Festivalseelsorge: Wenn Zuhören wichtiger wird als Musik

Geschrieben von Gott sei Dank Redaktion | 2026
Es ist Europas größtes Open-Air-Festival – und das bei freiem Eintritt: das Donauinselfest.

Heuer findet es zum 43. Mal statt – und wir sind dabei! Wir – das ist die Festivalseelsorge der Katholischen Kirche, ein Team aus geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die für eure Anliegen während des Festivals immer ein offenes Ohr haben. 

Oft sind es nämlich gerade solche Festivals, bei denen plötzlich Fragen aufbrechen, die man im Alltag oft verdrängt oder die keinen Platz finden: ob Liebeskummer, Streit mit Freunden oder familiäre Probleme. Der seelische Rucksack wird nicht selten auch auf Festivals mitgenommen – und lastet dann schwer. 

Genau hier kommt die Festivalseelsorge ins Spiel – rund um die Uhr präsent und für alle Festivalteilnehmer ansprechbar. Das Team setzt sich aus erfahrenen Seelsorgerinnen, Jugendarbeitern, Notfallseelsorgerinnen, Pädagogen und weiteren Profis zusammen und ist speziell für den Einsatz auf Festivals geschult.

Nicht nur am Donauinselfest ist die Festivalseelsorge im Einsatz: Auch in diesem Jahr zählt sie bei einigen der größten Musikevents zum festen Bestandteil. So ist das Team unter anderem beim Electric Love Festival, beim Woodstock der Blasmusik sowie beim Szene Open Air präsent. Längst hat sich das Angebot über Österreich hinaus etabliert – mittlerweile ist die Festivalseelsorge auch in Deutschland und der Schweiz aktiv.
 

 

Foto Header: © Stephan Schönlaub, Erzdiözese Wien