Erzdiözese Wien - Gott sei Dank - Blog

Für unsere Umwelt: Achtsam leben und handeln

Geschrieben von Gott sei Dank Redaktion | 2026

In seiner Enzyklika Laudato si (2015) betont Papst Franziskus den Zusammenhang von Umweltschutz, sozialer Gerechtigkeit und Glauben. Der kirchliche Umweltpreis würdigt Projekte, die Nachhaltigkeit aktiv leben. Er zeichnet Pfarren, Diözesen und kirchliche Einrichtungen aus, die verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen und Nachhaltigkeit umsetzen. Im Jahr 2025 wurde der Preis von den katholischen und evangelischen Umweltbeauftragten sowie Ordensgemeinschaften ausgeschrieben.

Stellen Sie sich vor: Über 200 Menschen – jung und alt – starten gemeinsam in die Rad- und Eissaison. Strahlende Gesichter, frische Frühlingsluft und das leise Treten der Pedale. So sieht „Eisanradeln“ aus, das Projekt der Stiftspfarre Klosterneuburg, das 2025 einen Anerkennungspreis des kirchlichen Umweltpreises erhielt. Inspiriert von Laudato si’ zeigt es: Nachhaltigkeit beginnt mit kleinen, gemeinschaftlichen Schritten. Damit wird die Veranstaltung zu einem festen Termin am Frühlingsanfang. Gestartet wird beiden Volksschulen oder am Bahnhof Kritzendorf. Alle sind willkommen, die ersten Kilometer des Jahres zu radeln und ein Eis zu genießen.

Doch Eisenradeln ist nur eines von 37 ausgezeichneten Projekten in Österreich – und mehrere kommen aus der Erzdiözese Wien. Ausgezeichnet wurde die Pfarre Akkonplatz für ihr Projekt „Grünraumgestaltung“. Der begrünte Spielplatz am Pfarrzentrum bietet Raum für Begegnung und Naturerfahrung. Die Pfarre Akkonplatz wurde auch 2023 ausgezeichnet. Der Arbeitskreis Fair Wandeln fördert seit 2019 nachhaltige Angebote wie Bio-Produkte, vegetarische Optionen, ökologische Reinigungsmittel, Photovoltaik und einen grünen Spielplatz. Die Pfarre Hinterbrühl wurde für ihren biodiversitätsfreundlichen Pfarrgarten und naturnahe Wiesenflächen ausgezeichnet, die Pfarre Großebersdorf für ihre Photovoltaikanlage, die im Notfall der Bevölkerung als Stromquelle dient.

Den Hauptpreis 2025 in der Kategorie „Mobilität - schöpfungsfreundlich mobil“ erhielt das Krankenhaus der Elisabethinnen Klagenfurt, die Pfarre Gratkorn, die katholische Stadtkirche Graz, das Ordensklinikum Linz und die Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Mödling. Den Hauptpreis in der Kategorie „Biodiversität - lebensfreundlich aktiv“ erhielt die Gemeinschaft Ancillae, das Katholische Bildungswerk Tirol und das Freiwilligenzentrum Innsbruck-Land, die Pfarre Dechantskirche, das Meinhardinum Gymnasium und Aufbaurealgymnasium des Stiftes Stams, das Zisterzienserstift Rein, die Benediktinerabtei Seckau und die St. Barbara Gottesackerstiftung.

Lassen Sie sich inspirieren – und setzen auch Sie in Ihrer Pfarre oder Gemeinschaft ein Zeichen für eine gemeinsame Schöpfung!

Ihr Ansprechpartner für Themen rund um die Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeit in der Erzdiözese Wien ist das Umweltbüro: Umweltbüro der Erzdiözese Wien